Monetarisierung von Web2.0 Tourismusportalen

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Viele der neuen touristischen Webportale stehen heute vor der Frage, wie sich ihr „Web 2.0 Tourismusportal“ monetarisieren läßt. Dabei gehen viele Portalbetreiber offenbar davon aus, dass die Hoteliers und Tourismusverbände blind für nutzlose Bannerwerbung und unauffindbare Datenbankeinträge zahlen werden.Sehr gerne wird dabei das Angstprinzip verwendet:

  • Wer nicht dabei ist, verpasst was!

Sowie auf Nichtwissen/-wollen/-können gesetzt:

  • Welcher Hotelier prüft denn hinterher schon – z.B. anhand seiner Webstatistik – ob sich das investierte Geld auch gelohnt hat?

Es scheint, als wenn sich die Internet Branche erholt hat – auf wessen Kosten dies geschieht ist jedoch relativ eindeutig: Der Hotelier zahlt die Zeche!

Prognose Nummer 1

Ein Großteil der neuen (Web 2.0) Websites werden genauso schnell verschwinden, denn es fehlt den meisten an

a) einzigartigen (uniquen) Inhalten (Texte, Fotos, Videos, Fangemeinde)

b) signifikanten Mehrwert für den Gast UND den Hotelier

c) langfristiger, ehrlicher Geschäftsplanung FÜR den Kunden und nicht für sich selbst

Ich denke, dass langfristig in diesem Bereich nur die Besten überleben können. Das wären dann beispielsweise

  • Die seit vielen Jahre etablierten Internet Reiseportale wie Expedia, ltur, hrs und dergleichen.
  • “Newcomer” Holidaycheck.de – derzeit eines der beliebtesten deutschen Bewertungsportale für Hotels
  • “Aufsteiger” Tripadvisor.com – derzeit eines der stärksten internationalen Portale im Bereich von Hotel-Bewertungen

Prognose Nummer 2

Online Marketing wird zunehmend teurer. Eine selektive Auswahl der Plattformen wird für jeden Einzelnen unerlässlich. Abkürzung: „Google AdWords“ bringt die beste Rendite -nachweislich!

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